[Rezension] Angst – Jack Kilborn

Hast du Angst im Dunkeln?
Solltest du!
Mitten in der Nacht stürzt über der kleinen Stadt Safe Haven, Wisconsin ein Helikopter des Militärs ab. Seine Fracht – fünf Schwerverbrecher – ist scheinbar unbezwingbar und vor allem tödlich. Niemand in der kleinen Gemeinde ist mehr sicher. Als ein Stromausfall die Stadt in völlige Dunkelheit taucht und auch die Telefone nicht mehr funktionieren, beginnt der Kampf ums überleben.

Ich muss gestehen, dass ich an mancher Stelle einfach nur den Blick vom Buch abwenden musste, in der Hoffnung, dass die Bilder in meinem Kopf dann auch verschwinden. Ganz schön widerlich zu lesen, zu was diese Verbrecher fähig sind. Am meisten, an dieses Szenen faszinierte mich aber nicht die Tatsache, was dort geschrieben stand, sondern dass ein unschuldiger Mensch fähig ist, so etwas aufs Papier zu bringen. Die Faszination und die Spannung währten aber nur das erste Drittel des Buches, dann erwischte mich ein Dämpfer. Meiner Meinung nach wurde viel zu früh preisgegeben, wer diese Verbrecher sind.
Auch wenn ich hier mehr erwartet hatte, so konnte ich das Buch dennoch kaum aus der Hand legen, denn es galt ja noch aufzuklären, warum sie über die Stadt und ihre Einwohner hergefallen sind.
Das Ende der ganzen Sache war für mich schon ein klein wenig enttäuschend, zumindest was die beiden Hauptcharaktere Fran und Josh betraf, das Ende des Mörders hingegen war wohl Ironie des Schicksals.

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