[Rezension] Lange Zähne – Christopher Moore

Der Sonnenuntergang bepinselte die große Pyramide mit Purpur, während der Kaiser in der Gasse darunter genüsslich einen Strahl Wasser an einem Müllcontainer abließ.

 

Alles dreht sich nun um Jody, eine Angestellte bei der Transamerica. Warum? Sie wurde Vampirin. Wie? Ihrem Schöpfer war langweilig. Klingt nach einer ziemlich doofen Art zu sterben, finde ich. Aus purer Langeweile und Einsamkeit eines anderen. So stolpert Jody nun durch die Welt der Untoten, in der sie die Einzige zu sein scheint, mal abgesehen von ihrem Schöpfer. Was also tun, wenn so viel zu erledigen ist und man nur nachts raus kann? Natürlich, man braucht einen Freund. Den hatte Jody dann auch schnell gefunden und zog mit ihm zusammen. Allerdings hat man mit Vampiren auch nichts als Ärger. Welchen Ärger es gab, lest ihr am besten selbst.

 

Das Buch ist eine gute Lektüre für zwischendurch und mit seinen 378 Seiten nicht ganz so dick. Es lässt sich recht einfach lesen und an manchen Stellen lässt sich auch der Moore’sche Humor wiederfinden. Ich für meinen Teil empfand das Buch nicht als eines von Moores besten Werken. Irgendwie fehlte dem Buch die gewisse Spannung, die man beim Lesen verspüren sollte, dennoch konnte ich es nicht weglegen. Wer weiß wie Moore das schafft, ich auf jeden Fall werde noch mehr seiner Bücher lesen, denn es Lohnt sich, auch wenn manchmal ein kleines schwarzes Lämmchen unter ihnen haust.

2 Kommentare

  1. Hmm, klingt nicht nach einem Buch, das man unbedingt lesen möchte … nett aber nicht umwerfend 🙂

    • Penny

      29. Mai 2011 at 9:23

      An sich war es nicht schlecht, aber ich glaube nochmal kaufen würd ich mir auch zweimal überlegen 😀

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