[Rezension] Das Kind – Sebastian Fitzek

Als Robert Stern vor wenigen Stunden diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging.

Robert Stern, erfolgreicher Rechtsanwalt, hat einen neuen Mandanten – Simon. Simon ist ein elfjähriger Junge mit einem Tumor im Kopf.
Er glaubt er habe Menschen getötet. Viele Menschen. Stern nimmt den Auftrag anfangs nur widerwillig an und liegt auch mit seiner Vermutung, der Junge bilde sich das nur ein, völlig falsch. Bis Stern eine DVD erhält, die ihn nicht nur zurück in seine grausame Vergangenheit wirft, sondern ihm auch die Gegenwart zur Hölle macht. Simons Morde und der Erpresser von der DVD bringen den Anwalt in Lebensgefahr und mit ihm auch seine Familie. Eine Schnipseljagd, deren Ausgang bis zum Ende offen bleibt.

Wieder einmal wurde ich an einen dunklen Abgrund der menschlichen Psyche geführt und ich frage mich, wie ist so etwas machbar? Sebastian Fitzek beschreibt das abgründige menschliche Verhalten so real, dass ich immer noch eine Gänsehaut bekomme.
Dieses Buch für sich genommen, bekommt seinen Gänsehautfaktor allein dadurch, dass ein Kind in der Rolle eines Mörders steckt, wo Kinder doch meist Reinheit und Unschuld verkörpern.
Ich finde dieses Buch allein schon deswegen empfehlenswert, weil es den Leser die Jagd nach der Wahrheit verfolgen lässt. Aber nicht ohne den Protagonisten Steine in den Weg zu legen.

 

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