[Rezension] Untot in Dallas – Charlaine Harris

Andy Bellefleur war sturzbetrunken
Die blonde Kellnerin Sookie Stackhouse hatte erleben müssen, wie um sie herum Menschen starben. Ermordet wurden. Und jetzt nachdem sich alles wieder beruhigt hatte, geschah ein weiterer grausiger Mord an einem ihrer Freunde. Und wie hängt das Auftauchen eines wundersamen Wesens, einer  Mänade, damit zusammen?!  Zudem hatte Sookie gelernt mit ihrer „Behinderung“ – oder eher Gabe – besser umzugehen und hatte sie sogar ein wenig weiter entwickelt. Dank dieser Gabe muss Sookie nun nach Dallas reisen, um den Vampiren dort zu helfen, deren verschwundenen Bruder zu finden. Eine Reise, die sie so schnell nicht vergessen würde.
      Was mich an diesem Buch so fasziniert, ist der Schreibstil von Charlaine Harris. Man wird nicht mit übermäßigen Details gelangweilt und doch sind die Szenen so geschrieben, dass eine ganze Reihe von Bildern im Kopf entsteht. Die Handlungsstränge sind nicht zu dicht miteinander verwoben, sodass man den Überblick behält und sich nicht mit den Charakteren verheddern kann.
Wenngleich mir die Geschichte manchmal – vordergründig im Bezug auf Sookie selbst – an den Haaren herbeigezogen erscheint, so liest sie sich doch auch sehr realistisch. Sookie kommt manchmal ein wenig sehr naiv herbei, doch plötzlich ist sie wieder die starke junge Frau, die sehr gut allein zu Recht kommt.
Trotz, dass es leicht so zu lesen ist, bleibt es so spannend, dass ich es nicht aus der Hand zu legen vermochte.

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