[Rezension] Die Pforte der Verdammnis – Christopher J. Sansom

 
Ich weilte im Auftrag Lord Cromwells in Surrey, als mich der Ruf ereilte.
Matthew Shardlake, Rechtsanwalt und Reformationsbefürworter, wird von Thomas Cromwell nach Scarnsea beordert, um dort einen grausamen Mord aufzuklären.
In dem südenglischen Benediktinerkloster  wurde ein Kommissar des Königs ermordet aufgefunden und Shardlake soll Licht in das verworrene Dunkel bringen.
Was allerdings ein, auf dem Altar geopferter, Hahn damit zu tun hat, wird der Anwalt  gemeinsam mit seinem Begleiter Mark Poer  herausfinden.

Die Ermittlung wird für Matthew Shardlake auch zu einer Abrechnung mit den eigenen Werten.

Christopher J. Sansom versteht es die Gegebenheiten um 1537 in die Gegenwart zu bringen. Er beschreibt authentisch das Verhalten und die Sprache seiner Protagonisten. Der geschichtliche Nachtrag am Ende des Buches zeigt, dass sein Roman gut recherchiert ist.

Sansom versteht sich darauf, die Spannung langsam aufzubauen und auch bis zum Höhepunkt zu halten. Wenngleich ich ein wenig enttäuscht über den Verlauf der Story war, so war es doch ein angenehmes lesen. Im Vergleich zu seinem Roman Das Buch des Teufels hat er sich hier weniger der  ausführlichen Beschreibung seiner Mordszenen bedient. Dennoch war es Interessant und Spannend.
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der historische Krimis mag.

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